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Verbrauchskennwerte 2005 Drucken

Im November 1996 und Juni 2000 sind von uns die Untersuchungen "Verbrauchskennwerte 1996" und "Verbrauchskennwerte 1999" veröffentlicht worden. Diese Berichte dokumentieren jeweils die Ergebnisse einer breit angelegten empirischen Untersuchung über die spezifischen Verbräuche (Wäme, Strom und Wasser) unterschiedlicher Gebäudearten. In der aus eigenen Mittel finanzierten Folgeuntersuchung ("Verbrauchskennwerte 1999) konnte insbesondere die Datenlage auf einer breiteren Basis abgesichert und aktualisiert werden.

Die Verwendung eines standardisierten Kennwerteverfahrens für die Grobanalyse des energetischen Verhaltens von Gebäuden breitet sich nicht nur bei der Verwaltung öffentlicher Liegenschaften aus, sondern findet zunehmend Verwendung auch beim gewerblichen Gebäudemanagement. Versorungsunternehmen, Dienstleister im Facility Management, Filialisten oder Hotelketten setzen Verbauchskennwerte verstäkt für Benchmarkung und Controlling ein.Image

Mit der zunehmenden Nutzung von Verbrauchskennwerten stehen einerseits mehr Daten für statistische Auswertungen zur Verfügung. Zum anderen sind mit dem breiteren Einsatz die Anforderungen an ein Kennwerteverfahren gestiegen. Aus der Praxis im Umgang mit Verbrauchskennwerten liegen inzwischen eine Reihe von Hinweisen vor, wo das Verfahren an Grenzen stößt und ggf. zu verändern ist.

Vorstand und Beirat des VDI haben im Herbst 2001 der Fortschreibung der Richtlinie 3807 mit 5 Blättern (s.o.) zugestimmt, um auf einer breiteren Datenbasis die bereits vorliegenden Kennwerte zu aktualisieren und besser abzusichern, Kennwerte für weitere Gebäudearten zu ermitteln und den Einfluss von Ausstattung und Nutzung auf die Verbrauchskennwerte besser bestimmen zu können.

Als Beitrag für die Richtlinienarbeit und weil sich über die zwischenzeitlich erfolgte breitere Anwendung des Kennwerteverfahrens die Datenlage deutlich verbessert hat, beabsichtigen wir eine Aktualisierung und Fortschreibung der Untersuchung. 


 
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